Fotografie, Urlaub und mehr…

Hola de Guayaquil

Hola chicos y chicas,

heute melden wir uns nochmal kurz aus Guayzquil, bevor wir morgen dann das Festland verlassen und nach Galapagos fliegen.

Auf dieser Reise habe ich auch einen neuen Spitznamen erhalten. Jimi. Also wir beim Rafting waren, hat Jaime, unser Raftingguide uns alle nach unseren Namen gefragt. Hendrik war allerdings wohl zu schwierig, worauf hin Gabriel unser Reiseleiter gesagt hat, Hendrik wie Jimi Hendrix. Jetzt heisse ich hier nur noch Jimi. 🙂

 

Nach Baños, von wo wir uns das letzte mal gemeldet hatten, ging es hoch in die Berge. Zuerst ging es Richtung Cotopaxi, dem hoechsten aktiven Vulkan der Welt mit 5897m Hoehe. Dort hat uns Pedro, unser Fahrer, auf einer halsbrecherischen Strasse bis auf 4500m hochgefahren, wobei der Bus wohl auch bald umgekippt ist. 😉 Von dort ging es zu Fuss weitere 300 Hoehenmeter bis auf 4800m hoch. Jetzt werden einige Sagen, 300m sind doch garnichts. Die sollten dies aber mal auf dieser Hoehe versuchen, das geht nur ganz ganz langsam Schritt fuer Schritt. Die Wanderung ging die ganze Zeit ueber durch dichte Wolken und Nebel. Oben angekommen haben wir einen Coca-Tee gegen die Hoehe getrunken. 😉

Und prompt als wir wieder aufbrechen wollten, riss der Himmel auf und wir hatten eine herrliche Sicht auf den Gipfel. Traumhaft.

Ubernachtet haben wir dann in einer gemuetlichen Hosteria mit Mehrbettzimmern auf 3800m. Das hat durchaus Nachteile, denn auf Grund der Hoehe konnte ich so gut wie garnicht schlafen und hatte am naechsten Morgen Kopfschmerzen. Mir ging es garnicht gut. Aber was solls, das naechste Abenteuer wartete schon.

 

 

Auf dem Pferd 3,5 Stunden lang am Fusse des Cotopaxis reiten. Die Tour ging durch unberuehrte Natur, vorbei an wilden Stieren und wilden Pferdeherde. Besser als in der Marlboro-Werbung. Dabei wurde aber nicht nur sachte rumgeritten sondern auch gallopert. Mir tut jetzt noch der Hintern weh. 😉

Dann ging es weiter auf der Strasse der Vulkane, wie sie Alexander von Humboldt genannt hat, zum Chimborazo, dem hoechsten Berg Ecuadors und hoechsten nicht aktiven Vulkan der Welt.

Auch hier konnte ich nicht richtig schlafen, da wir immer noch recht hoch waren. Am Tag drauf hat uns dann Pedro wieder auf 4800m gebracht und wir sind die letzten 200 Hoehenmeter wieder zu Fuss gelaufen. Da wir hier noch hoeher waren, viel uns dass noch schwerer, aber wir haben es alle geschafft und alle einen persoenlichen Hoehenrekord aufgestellt.

Von hier ging es nun wieter nach Guayaquil, wo wir gerade sind. Die Stadt ist total hektisch. Heute Abend wollen wir noch eine Bootsfahrt auf einem alten Piratenschiff vor Guayaquil machen und dann noch was essen gehen.

Morgen muessen wir dann wieder recht frueh raus und es geht ins Land der Schildkroeten 🙂

Ich weiss nicht, wie und ob wir von Galapagos die Moeglichkeit auf Internet haben werden, aber wenn dann gibt es frische Bericht von den Darwin-Inseln….:-)

Bis dahin, lasst es Euch gut gehen.

Hasta la proxima.



One Response so far.

  1. aphex3k sagt:

    Oh nein, ins Land der Schildkröten… Na on Nancy jemals wieder zurück will… 😉
    Viel Spaß!